Per Refertilisierung die Vasektomie rückgängig machen

Verfahren und Kosten

Mit einer Refertilisierung kann ein sterilisierter Mann in vielen Fällen wieder zeugungsfähig werden. Für den ambulanten Eingriff entscheiden sich Männer mit erneutem Kinderwunsch.

Wenn nach einer Vasektomie wieder der Kinderwunsch aufkeimt

Eine Vasektomie ist eine zuverlässige und dauerhafte Form der Empfängnisverhütung. Ein Mann, der sich sterilisieren lässt, entlastet seine Partnerin und betrachtet die Familienplanung als abgeschlossen. Einige Männer lassen sich auch sterilisieren, weil sie von vornherein keine Kinder zeugen möchten oder weil eine spezielle Indikation vorliegt. Was auch immer der Grund ist – die Sterilisation des Mannes bedeutet den Verzicht auf Kinder. Den Eingriff lassen daher nur Männer durchführen, die ihre Lebensplanung ausgelegt und sich ihre Entscheidung reiflich überlegt haben. Dennoch bereut ein Teil der Männer zu einem späteren Zeitpunkt im Leben diesen Schritt. Manchmal entsteht erneut der Wunsch nach einem eigenen Kind. Das Motiv? Oftmals ist es eine neue Partnerin, für die ein gemeinsames Kind mit dem Mann eine hohe Priorität besitzt. Mit den Jahren setzen sich Männer oft auch neue Lebensziele und schätzen den Wert einer Familie mit Kindern höher ein als früher. Die zu einem früheren Zeitpunkt vorgenommene Sterilisation des Mannes wird in solchen Fällen vom Paar bereut. Mann und Frau leiden darunter, dass ihnen ein Kind versagt bleibt.

Dr. Martin Petsch Spezialist
für eine Refertilisierung

In meiner jahrelangen Tätigkeit als Spezialist für Mikrochirurgie und urologische Chirurgie habe ich bei mehr als 2000 Männern die Vasektomie wieder rückgängig gemacht. In den allermeisten Fällen ist es mit sehr guter Prognose möglich, eine Sterilisation umzukehren und die Samenwege mikrochirurgisch wieder zu rekonstruieren. Zu mir kommen heute Patienten aus ganz Deutschland und vielen Ländern der Welt, um eine Vasovasostomie oder Tubulovasostomie durchführen zu lassen. Hierbei handelt es sich um die beiden Verfahren, die für eine Umkehrung der Vasektomie in Frage kommen.

Refertilisierung – wie aussichtsreich ist der Eingriff wirklich?

Viele Paare geben sich nicht mit ihrem Schicksal ab und suchen nach einem Ausweg aus dem Dilemma. Früher oder später stoßen sie auf die Möglichkeit der Refertilisierung. Doch lässt sich eine Sterilisation beim Mann tatsächlich wieder rückgängig machen? Ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die durchtrennten Samenleiter wieder verbinden und funktionsfähig machen lassen, nicht äußerst gering? Diesen Glauben haben viele und selbst einige Ärzte vertreten noch diese Ansicht. Die Annahme, dass sich eine Vasektomie nur schwierig und mit einer unsicheren Prognose verbunden rückgängig machen lässt, entspringt Zeiten, in denen mikrochirurgische Verfahren gerade erst aufkamen. Doch der medizinische Fortschritt hat auch auf diesem Feld große Fortschritte gemacht.


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Die beiden Verfahren für die Refertilisierung des Mannes

Heutzutage lässt sich eine Refertilisierung beim Mann in den meisten Fällen erfolgreich durchführen. Bei der bevorzugt gewählten Operationsmethode, der Vasovasostomie, besteht eine 90‑prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Patient nach dem Eingriff seine Zeugungsfähigkeit wiedererlangt. Ein versierter Facharzt kann einem sterilisierten M#ann daher nach jahrelanger Verschlusszeit der Samenleiter oft wieder zur Fruchtbarkeit verhelfen. Bei nicht wenigen der Patienten, die erfolgreich operiert werden, liegt die Sterilisation sogar schon Jahrzehnte zurück. Die besten Erfolgschancen bietet eine Refertilisierung per Vasovasostomie. Die durchtrennten Samenleiter werden wieder miteinander verbunden und für die Spermien durchlässig gemacht. Sofern eine Vasovasostomie nicht in Frage kommt – dies stellt sich meist erst während des Eingriffs heraus – ist die Tubulovasostomie eine Alternative. Bei diesem Verfahren werden die Samenleiter direkt mit den Nebenhoden verbunden. Die Aussichten auf eine wiederhergestellte Zeugungsfähigkeit sind hier geringer, aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent ist auch mit der Tubulovasostomie immer noch eine realistische Chance auf eine Wiederherstellung der Fruchtbarkeit gegeben.


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Wie schnell wird die Partnerin nach einer Refertilisierung des Mannes schwanger?

Nach einer erfolgreich verlaufenen Refertilisierung hofft wohl jedes Paar auf eine baldige Schwangerschaft. Doch eine Garantie darauf lässt sich auch nach vollständig wiederhergestellter Zeugungsfähigkeit des Mannes nicht geben. Dafür spielen bei der Schwangerschaft zu viele Faktoren eine Rolle, die sich auf den Eintritt der Empfängnis auswirken. Zwar stellt sich bisweilen bereits kurz nach einem erfolgreichen Eingriff eine Schwangerschaft ein, doch meist müssen sich die Paare etwas gedulden. Bis zu einem Jahr sollten sich die Partner schon Zeit lassen. Ohnehin lässt sich erst zwei bis drei Monate nach der Refertilisierung zweifelsfrei per Spermiogramm feststellen, ob ausreichend Spermien in der Samenflüssigkeit vorhanden sind und die OP somit ein Erfolg war. Bei Patienten, die sich dem komplizierteren Verfahren der Tubulovasostomie unterzogen haben, lässt sich die Fruchtbarkeit des Mannes teilweise auch erst nach 15 Monaten endgültig bestätigen.

Diese Faktoren beeinflussen den Eintritt einer Schwangerschaft

Wie schnell eine Schwangerschaft eintritt, hängt auch von der Zeitspanne ab, die zwischen der Vasektomie und der Refertilisierung verstrichen sind. Liegen drei Jahre zwischen Vasektomie und Refertilisierung, besteht eine Wahrscheinlichkeit von 76 Prozent auf Schwangerschaft. Erfolgt die Refertilisierung erst 15 Jahre nach der Sterilisation des Mannes, sinkt die statistische Chance auf den Eintritt einer Schwangerschaft auf 30 Prozent. Natürlich sind dies nur Durchschnittswerte. Bringt der Mann vorteilhafte körperliche Voraussetzungen mit, kann die Perspektive auf ein eigenes Kind auch bei einer länger zurückliegenden Refertilisierung durchaus besser sein. Auch die Fruchtbarkeit und generelle körperliche Konstitution der Frau beeinflusst die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis. Durch eine bewusste Lebensführung können beide Partner aktiv etwas dafür tun, um nach einer Refertilisierung den Eintritt einer Schwangerschaft zu begünstigen.

Eine Refertilisierung bedeutet mehr Aufwand als eine Vasektomie

Der Samenleiter ist mit einem Durchmesser von 3 bis 4 mm ein recht fragiles Gefäß. Er befördert die Spermien von den Nebenhoden zur Harnsamenröhre. Im Zuge einer Vasektomie wird er durchtrennt – den Spermien wird so der Weg nach draußen abgeschnitten. Sie werden zwar weiterhin produziert, doch vom Körper wieder abgebaut. Bei einer Refertilisierung werden die einzelnen Gewebeschichten der Samenleiterenden erneut miteinander verbunden. Hierzu kommen hochfeine Instrumente und Materialien zum Einsatz. Ein qualitativ hochwertiges Ergebnis lässt sich bei der Refertilisierung nur mit einem Operationsmikroskop erzielen. Dank dieser in der Mikrochirurgie vielfach bewährten optischen Apparatur lässt sich auch noch in detailreichen Strukturen mit der erforderlichen Genauigkeit operieren. Die dafür erforderliche hohe Präzision und Konzentration sind Gründe, warum eine Refertilisierung je nach Grad der Komplexität zwischen zwei und vier Stunden dauern kann. Im Vergleich dazu ist eine Vasektomie oftmals bereits nach 20 Minuten abgeschlossen. Trennen ist einfacher als das erneute Verbinden – das weiß jeder aus dem Alltag, gilt aber um so mehr in der Mikrochirurgie. Die Refertilisierung ein ambulanter Eingriff – der Patient muss also nicht im Behandlungszentrum übernachten. Der gesamte Tagesaufenthalt dauert meist sechs Stunden.

Wann kommt nur eine Tubulovasostomie in Betracht

Bei einer länger zurückliegenden Vasektomie kann es vorkommen, dass die Nebenhodenkanälchen durch Narbengewebe verschlossen wurden. Mit zunehmender Zeitspanne zwischen Vasektomie und Refertilisierung wächst so die Wahrscheinlichkeit, dass die Spermien nicht mehr aus den Nebenhoden in die Samenleiter gelangen – durch die Narbenbarriere bleiben sie in den Nebenhoden gefangen. Damit der Mann seine Zeugungsfähigkeit wiedererlangt, lassen sich die Samenleiter in einem solchen Fall nur noch direkt mit den Nebenhoden verbinden. Dieser Eingriff ist aufgrund der feinen Strukturen besonders anspruchsvoll und dauert etwa eine Stunde länger als die Vasovasostomie. Hat sich ein Mann zu einer Refertilisierung entschlossen, sollte er einen Arzt wählen, der die für den Eingriff erforderliche Expertise, Erfahrung und kontinuierliche Praxis aufweisen kann. Zu empfehlen ist ein auf die Refertilisierung spezialisierter und mikrochirurgisch ausgebildeter Androloge, der beide je nach Befund infrage kommenden Verfahren – die Vasovasostomie und die Tubulovasostomie – sicher beherrscht und versiert ausführen kann.


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Nach der Refertilisierung auf körperliche Strapazen verzichten

Die Durchführung einer Refertilisierung verlangt vom Arzt ausgeprägte mikrochirurgische Fertigkeiten, da es der Operateur hier mit feinsten Strukturen zu tun hat und äußerst fragile Materialien und Instrumente verwendet. Schon die kleinste unbewusste Bewegung des Patienten könnte den Erfolg des Eingriffs gefährden. Daher wird eine Refertilisierung nur in Vollnarkose durchgeführt. Ein Anästhesist leitet die Narkose ein und überwacht alle Abläufe während der gesamten Operation. Von der OP bekommt der Patient nichts mit, doch auch dem Eingriff halten sich die temporär auftretenden Einschränkungen und Beschwerden in Grenzen. Die Schmerzen, die nach einer Refertilisierung auftreten können, ähneln den Symptomen nach einer Vasektomie. Meist wird von einem Ziehen in der Leistengegend berichtet. Nur in seltenen Fällen ist die Einnahme eines Schmerzmittels nötig. Bei der Refertilisierung handelt es sich zwar um einen minimalinvasiven Eingriff, dennoch sollte sich der Patient nach der OP schonen und für eine Übergangszeit keinen hohen körperlichen Belastungen aussetzen. Die empfohlene Ruhe- und Schonzeit sollte nicht eigenmächtig gekürzt werden. Der behandelnde Arzt unterrichtet den Patienten hierzu und passt seine Hinweise auf das berufliche und soziale Umfeld des Mannes an.


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So hoch sind die Kosten einer Refertilisierung

Bei der Entscheidung für eine Refertilisierung spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle. Wie bereits erwähnt, erfordert der mikrochirurgische Eingriff einen hohen organisatorischen und medizintechnischen Aufwand. Die mikrochirurgischen Instrumente und Materialien tragen zu der Preisbildung ebenso bei wie das professionelle und spezialisierte OP-Team. Der behandelnde Arzt sollte im Idealfall ein auf Refertilisierung spezialisierter Androloge mit einer fachspezifischen Ausbildung sein und den Eingriff regelmäßig praktizieren. In einer auf Refertilisierung spezialisierten Behandlungspraxis wird der Patient vom Arzt persönlich beraten und behandelt. Die Krankenkassen beteiligen sich leider nicht an den Kosten einer Refertilisierung – die Aufwände sind vom Patienten allein zu tragen. Die gesamten Kosten für eine Refertilisierung liegen zwischen 3.500 und 6.000 Euro. Die relativ große Preisspanne erklärt sich aus den unterschiedlichen Vorgeschichten der Männer und den diversen Behandlungsoptionen. Ein Vergleich zu anderen Investitionen im Leben ist allerdings kaum möglich. Viele Paare betrachten die Investition in eine Refertilisierung als eine einmalige Chance, einen lang gehegten Kinderwunsch zu erfüllen und neues Familienglück zu erfahren. Eine auf hohem medizinischen Niveau durchgeführte Refertilisierung schafft dafür die besten Voraussetzungen.
 
 

News 2019

Im März 2017 habe ich einen ungewöhnlichen Patienten mit sehr weiter Anreise operiert: Christopher (35) lebt mit seiner Frau Megan (30) auf Hawaii - beide stammen auch aus Hawaii und arbeiten dort als Tattoo Künstler - die bisher weiteste Anreise für einen Patienten! Die Vasektomie lag 9 Jahre zurück, das #Rückgängig_machen_der_Vasektomie erfolgte wie immer als ambulante OP. Vor einigen Wochen nun habe ich Emails aus Hawaii bekommen - Fotos von der kleinen Arya Mia die nun schon 8 Monate alt ist... herzlichen Glückwunsch - Aloha!


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