Vasektomie (auch Sterilisation genannt)

Vasektomie in Düsseldorf – die skalpellfreie Sterilisation des Mannes

Eine Vasektomie ist die operative Durchtrennung beider Samenleiter und gilt als die sicherste dauerhafte Verhütungsmethode für den Mann. Weltweit haben sich bereits Millionen Männer für diesen Weg entschieden: Aktuelle, auf UN-Daten gestützte Analysen gehen von rund 17 Millionen Paaren aus, die sich derzeit auf die Vasektomie als Verhütungsmethode verlassen[1]. In meiner auf Andrologie und Mikrochirurgie spezialisierten Praxis in Düsseldorf führe ich die Vasektomie überwiegend als minimalinvasive Non-Scalpel-Vasektomie in örtlicher Betäubung durch – der Eingriff dauert in der Regel 20 bis 30 Minuten, eine Hautnaht ist nicht erforderlich. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie der Eingriff abläuft, was er kostet, welche Risiken realistisch einzuordnen sind und wie Sie einen Termin vereinbaren.

[1] Jacobstein R et al., „Down But Not Out: Vasectomy Is Faring Poorly Almost Everywhere.” Global Health: Science and Practice 2023;11(1):e2200369.

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Der erste Schritt ist ein Telefonat mit mir persönlich. Rufen Sie unter +49 211 437 9115 an, oder senden Sie mir per WhatsApp oder E-Mail Ihre Telefonnummer – ich rufe Sie gerne zurück.

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Die Vasektomie auf einen Blick

Methode

Non-Scalpel-Vasektomie (skalpellfreie Technik)

Betäubung

in der Regel örtliche Betäubung; Vollnarkose nur in Ausnahmefällen

Dauer des Eingriffs

ca. 30 Minuten

Aufenthaltsdauer gesamt

ca. 60–90 Minuten

Naht

keine Hautnaht, keine Fäden

Zeugungsunfähigkeit

erst nach schriftlicher ärztlicher Freigabe anhand Kontrollspermiogramm

Erste Kontrolle

in der Regel nach ca. 12 Wochen und mindestens 20 Ejakulationen

Kosten Vasektomie (beidseitig)

Die aktuellen Kosten teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit

Kosten Vollnarkose (falls erforderlich)

Informationen hierzu erhalten Sie ebenfalls auf Anfrage

Rückgängigmachung

grundsätzlich als dauerhaft zu betrachten; mikrochirurgische Refertilisierung möglich, jedoch ohne Erfolgsgarantie

Diese Übersicht ersetzt kein individuelles ärztliches Aufklärungsgespräch.

Was ist eine Vasektomie?

Bei einer Vasektomie werden beide Samenleiter operativ durchtrennt und verschlossen. Dadurch gelangen keine Spermien mehr in das Ejakulat – die Samenzellen werden weiterhin in den Hoden gebildet, verbleiben jedoch im Körper und werden dort abgebaut. Die Produktion der männlichen Hormone, insbesondere Testosteron, wird durch den Eingriff nicht beeinflusst, da diese über die Blutbahn und nicht über die Samenleiter transportiert werden.

Eine Vasektomie ist keine Kastration und hat keinen Einfluss auf Libido, Erektionsfähigkeit oder Orgasmus. Sie schützt außerdem nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen.

Für wen ist eine Vasektomie geeignet?

Eine Vasektomie kommt für einwilligungsfähige, volljährige Männer infrage, die ihre Familienplanung dauerhaft abgeschlossen haben oder sich aus anderen Gründen bewusst für eine endgültige Verhütungsmethode entscheiden. Die Entscheidung liegt rechtlich allein beim Mann; eine Zustimmung der Partnerin ist nicht vorgeschrieben. Ich weise meine Patienten dennoch eindringlich darauf hin, diesen Schritt nicht gegen den Willen oder ohne Wissen der Partnerin zu gehen – nicht, weil es eine Vorschrift wäre, sondern weil das nach aller Erfahrung sonst fast immer zu erheblichen Konflikten in der Partnerschaft führt.

Die Entscheidung sollte grundsätzlich dauerhaft sein

Eine Vasektomie sollte, soweit absehbar, als endgültige Maßnahme geplant werden. Als vorübergehende Verhütung rate ich von der Vasektomie ab. Eine spätere operative Rückgängigmachung (Refertilisierung) ist möglich, aber nicht in jedem Fall erfolgreich – ebenso wenig garantiert eine künstliche Befruchtung nach vorheriger Kryokonservierung eine spätere Schwangerschaft. Ein späterer Kinderwunsch kann durch eine Trennung, den Verlust eines Kindes, eine neue Partnerschaft oder eine veränderte Lebensplanung entstehen. Ich bespreche diesen Aspekt in jedem Fall offen im persönlichen Gespräch – nicht, um zu verunsichern, sondern damit Ihre Entscheidung auf einer realistischen Grundlage steht.

Warum eine spezialisierte andrologische Praxis?

Meine Praxis ist ausschließlich auf Andrologie und mikrochirurgische Eingriffe ausgerichtet. Diese Spezialisierung – verbunden mit langjähriger mikrochirurgischer Erfahrung – kommt einer möglichst schonenden, filigranen Operationstechnik zugute. Von Anfang an sprechen Sie in meiner Praxis mit echten Ansprechpartnern; es gibt kein anonymes Callcenter und keine rein automatisierte Patientenbetreuung.

Was ist die Non-Scalpel-Vasektomie?

Bei der Non-Scalpel-Vasektomie (skalpellfreie Vasektomie) wird der Samenleiter nicht über einen klassischen Schnitt freigelegt, sondern über eine einzige, sehr kleine Öffnung in der Mittellinie des Hodensacks, die mit einem speziellen Instrument äußerst vorsichtig und schrittweise geweitet statt geschnitten wird – am Ende nicht größer als ein Knopfloch. Diese Technik wurde entwickelt, um das Gewebe zu schonen, das Blutungsrisiko zu senken und auf eine klassische Hautnaht verzichten zu können. Eine ausführliche technische Beschreibung finden Sie auf der Detailseite zu Vasektomie.

So läuft der Eingriff grundsätzlich ab

Die Vasektomie ist ein ambulanter Eingriff. Der eigentliche Eingriff dauert etwa 20 bis 30 Minuten, der gesamte Aufenthalt in der Praxis üblicherweise 60 bis 90 Minuten. Über eine kleine Öffnung in der Mittellinie des Hodensacks werden beide Samenleiter dargestellt, durchtrennt und verschlossen; eine klassische Hautnaht mit Fäden ist dabei nicht notwendig. Untersuchung und abschließendes Gespräch finden am Tag der Operation statt, ein gesonderter persönlicher Vortermin ist normalerweise nicht erforderlich – die wesentlichen Fragen klären wir bereits im vorausgehenden Telefonat.

Bei örtlicher Betäubung können Sie ganz normal frühstücken, allein zu Ihrem Termin kommen und die Praxis anschließend auch wieder selbstständig mit dem Auto verlassen – eine Begleitperson oder Nüchternheit ist hierfür nicht erforderlich. Eine Abholung ist dennoch für manche Patienten angenehm. Wurde eine Vollnarkose oder eine beruhigende Medikation eingesetzt, dürfen Sie an diesem Tag nicht selbst Auto fahren und benötigen eine Begleitperson.

Örtliche Betäubung oder Vollnarkose?

Bei nahezu allen meiner Patienten ist eine gut wirksame örtliche Betäubung ausreichend, sofern die Samenleiter gut tastbar sind. Sie können die OP-Stelle bereits zu Hause mit einem örtlich betäubenden Pflaster vorbetäuben, das Sie sich rechtzeitig vor Ihrem Termin selbst aufkleben – dadurch spüren Sie von meiner eigentlichen Betäubungsspritze anschließend kaum noch etwas. Da Sie während des Eingriffs wach sind, kann ich jederzeit nachfragen, ob alles beschwerdefrei verläuft, und bei Bedarf zusätzlich betäuben.

Eine Vollnarkose ist nur in Ausnahmefällen sinnvoll oder notwendig – etwa bei ausgeprägtem Übergewicht, relevanten Voroperationen im Leisten-, Hoden- oder Hodensackbereich oder bei ausgeprägter OP-Angst. Die Entscheidung treffen wir individuell. Meine Praxis ist räumlich mit dem MVZ Kinderwunsch am Seestern verbunden – wir verfügen über einen eigenen OP-Trakt mit eigenem OP-Team. Eine Vollnarkose erfolgt dort, falls erforderlich, als Larynxmaskennarkose (Propofol/Ultiva), immer unter Leitung und persönlicher Durchführung eines Facharztes bzw. einer Fachärztin für Anästhesiologie; über die Einzelheiten und Risiken der Narkose klärt Sie die Anästhesie gesondert auf.

Ausführliche Informationen zu Ablauf und Vorbereitung finden Sie auf der Vasektomie-Detailseite.

Ist die Vasektomie schmerzhaft?

Bei gut wirksamer örtlicher Betäubung treten während der eigentlichen Operation in aller Regel keine eigentlichen Operationsschmerzen auf. Sie nehmen wahr, dass operiert wird, und einzelne Handgriffe können ungewohnt oder kurzzeitig unangenehm sein – das ist normal und kein Zeichen einer unzureichenden Betäubung. Ich bespreche Schmerzempfinden während des Eingriffs fortlaufend mit Ihnen und kann die Betäubung bei Bedarf jederzeit ergänzen. Eine absolute Schmerzfreiheit kann medizinisch seriös von niemandem versprochen werden; mein Ziel ist ein möglichst beschwerdearmer Ablauf.

Was bleibt bei Sexualität, Potenz und Hormonen unverändert?

Ein zentrales und häufig unterschätztes Thema, das ich jedem Patienten so klar wie möglich mitgeben möchte: Rein organisch, körperlich, „in der Hose” ändert sich durch die Vasektomie nichts – alles funktioniert danach genauso wie vorher. Die Testosteronproduktion, die Libido und die Erektionsfähigkeit bleiben unverändert, ebenso der Orgasmus. Der Samenerguss selbst bleibt äußerlich nahezu unverändert, da der überwiegende Teil der Ejakulatflüssigkeit aus Prostata und Samenblasen stammt – lediglich der sehr geringe Spermienanteil fehlt später im Ejakulat.

Veränderungen im Sexleben nach einer Vasektomie sind dennoch möglich – diese haben dann aber emotionale statt körperliche Gründe. Häufig berichten mir Patienten sogar das Gegenteil dessen, was viele befürchten: Ihr Sexleben habe sich seit der Vasektomie spürbar verbessert, weil die Sorge vor einer ungewollten Schwangerschaft entfällt. Das ist eine individuelle Erfahrung einzelner Patienten und keine zu erwartende Regel, aber sie zeigt, wie stark die emotionale Komponente hier mitspielt. Eine Vasektomie schützt, das sei an dieser Stelle wiederholt, nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen.

Wann besteht die bestätigte Zeugungsunfähigkeit?

Direkt nach der Operation sind Sie weiterhin zeugungsfähig, da im körpernahen Abschnitt der Samenwege noch Spermien vorhanden sein können. Bis zur schriftlichen ärztlichen Freigabe muss daher weiterhin verhütet werden. Die erste Kontrolle findet in meiner Praxis üblicherweise nach etwa 12 Wochen und nach mindestens 20 Ejakulationen statt; die Untersuchung selbst erfolgt im kooperierenden Andrologie-Labor des MVZ Kinderwunsch am Seestern im selben Gebäude. Ich beurteile den Befund persönlich; sind die Freigabekriterien erfüllt, erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung der Zeugungsunfähigkeit.

Alle Einzelheiten zu Terminen, Ablauf und Freigabekriterien finden Sie auf der Seite zum Kontrollspermiogramm.

Sicherheit und wesentliche Risiken in Kurzform

Die Vasektomie zählt zu den sichersten Verhütungsmethoden überhaupt: Nach Daten der Weltgesundheitsorganisation liegt ihre Versagerquote bei etwa 0,1–0,15 % pro Jahr – damit ist sie, gemeinsam mit dem Hormonimplantat der Frau, die wirksamste verfügbare Verhütungsmethode, noch vor der weiblichen Sterilisation (ca. 0,5 %) und der Spirale (ca. 0,5– 0,8 %). Eine wirklich hundertprozentige Sicherheit gibt es dabei streng genommen bei keiner aktiven Verhütungsmethode – vollständige Gewissheit ließe sich nur durch Enthaltsamkeit erreichen oder wenn die Partnerin selbst sicher unfruchtbar ist, etwa nach Gebärmutterentfernung oder in den Wechseljahren. Die wissenschaftliche Literatur beschreibt trotz korrekt durchgeführter Vasektomie seltene Rekanalisierungen: Unabhängig von der individuellen Praxis liegt das Risiko eines späteren erneuten Zusammenwachsens der bereits freigegebenen Samenleiter (Rekanalisierung nach bestätigter Zeugungsunfähigkeit) laut Literatur bei bis zu 1:2000. Nach meiner bisherigen Dokumentation ist mir bei den von mir persönlich durchgeführten Vasektomien bislang kein Fall einer solchen späteren Rekanalisierung bekannt geworden. Diese Erfahrung beschreibt meine persönliche Beobachtung und erlaubt keine Garantie für den individuellen Verlauf. Mögliche Komplikationen sind selten und reichen von Blutung/Bluterguss über Wundheilungsstörungen bis zu selten länger anhaltenden Schmerzen (Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom); auch zu einem möglichen Zusammenhang mit Prostata- oder Hodenkrebs sehen die großen Fachgesellschaften nach aktueller Studienlage keinen Anlass, von einer Vasektomie abzuraten. Diese Risiken bespreche ich ausführlich im persönlichen Gespräch und stelle sie auf der Detailseite vollständig dar.

Ausführliche Darstellung aller Risiken und Komplikationen finden Sie auf der Vasektomie-Detailseite.

Kann eine Vasektomie rückgängig gemacht werden?

Die unterbrochenen Samenleiter können bei entsprechendem Wunsch mikrochirurgisch wieder miteinander verbunden werden (Refertilisierung/Vasovasostomie). Die Erfolgsaussichten hängen wesentlich davon ab, wie viel Zeit seit der Vasektomie vergangen ist – aber auch nach langer und sehr langer Zeit lässt sich die Fruchtbarkeit häufig mit guter Prognose wiederherstellen. Eine Garantie kann dafür naturgemäß niemand geben. Alternativ besteht bei erneutem Kinderwunsch grundsätzlich auch die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung, sofern zuvor Ejakulat kryokonserviert wurde – auch hierfür gibt es keine Erfolgsgarantie. Seit mehr als 20 Jahren beschäftige ich mich schwerpunktmäßig mit der mikrochirurgischen Refertilisierung und werte meine eigenen Behandlungsergebnisse kontinuierlich aus. Ich berate Sie zu diesem Thema daher aus einer langjährigen und umfangreichen operativen Erfahrung.

Ausführliche Informationen zu Erfolgsaussichten und Kosten der Refertilisierung finden Sie auf unserer Refertilisierungs-Seite.

Spermien vor der Vasektomie konservieren

Für manche Männer ist die Vorstellung beruhigend, vor der Vasektomie eine Ejakulatprobe einfrieren zu lassen – als zusätzliche Absicherung für den seltenen Fall eines späteren Kinderwunschs. Diese Kryokonservierung ist keine routinemäßig notwendige Maßnahme, sondern eine freiwillige Zusatzoption, die wir bei Bedarf besprechen können. Ablauf und Kosten der Kryokonservierung finden Sie auf der entsprechenden Seite.

Kosten der Vasektomie

Die Kosten einer Vasektomie werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen, da es sich nicht um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt. Ich konkurriere bewusst nicht über den Preis, sondern lege Wert auf transparente, nachvollziehbare Preise nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).

Kosten im Überblick

Leistung

Preis

Beidseitige Non-Scalpel-Vasektomie (inkl. Beratung, Voruntersuchung, Ultraschall, OP in örtlicher Betäubung, übliche Nachuntersuchungen, Bescheinigungen)

Aktuelle Kosten auf Anfrage

Vollnarkose, sofern gewünscht oder medizinisch erforderlich

Kosten auf Anfrage

Kontrollspermiogramm im kooperierenden Labor (je Untersuchung)

derzeit 30,36 €

 Bei der Vasektomie lege ich besonderen Wert auf eine sorgfältige persönliche Beratung, eine schonende Operationstechnik und eine verlässliche Betreuung vor und nach dem Eingriff. Die Behandlung erfolgt in meiner Privatpraxis auf Grundlage meiner langjährigen operativen Erfahrung. Die aktuellen Kosten und den genauen Leistungsumfang teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

Kontrollspermiogramm und schriftliche Freigabe

Nach der Operation bleibt die Zeugungsfähigkeit zunächst bestehen, bis das Kontrollspermiogramm die Zeugungsunfähigkeit bestätigt hat. Details zu Terminbuchung, Probenabgabe und Freigabekriterien finden Sie auf der eigenen Seite zum Kontrollspermiogramm.

Organisation, Anreise und persönlicher Kontakt

Der nächste Schritt ist ein persönliches Telefonat mit mir. Darin klären wir gemeinsam die Entscheidung, medizinische Voraussetzungen, offene Fragen und Ihre individuelle Eignung für den Eingriff – meist lässt sich bereits im Telefonat ein Operationstermin vereinbaren, ein gesonderter Vortermin ist normalerweise nicht nötig. Die Untersuchung und das abschließende Aufklärungsgespräch finden am Tag der Operation statt.

Meine Praxis ist seit September 2023 in räumlicher Kooperation mit dem MVZ Kinderwunsch am Seestern und verfügt dort über einen eigenen OP-Trakt mit eigenem, separatem OP-Team. Während Ihres Aufenthalts im OP-Bereich erhalten Sie ein eigenes Zimmer; die Räumlichkeiten sind modern, gepflegt und hygienisch. Auf Wunsch stelle ich Ihnen für die ersten Tage nach dem Eingriff eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus.

Meine Praxis erreichen Sie telefonisch unter 0211 437 9115. Alternativ können Sie mir Ihre Telefonnummer per E-Mail übermitteln und um Rückruf bitten. Während der Operation können Sie Ihr Auto kostenfrei in der Tiefgarage des Institutsgebäudes parken, außerdem ist die Praxis gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Vereinbaren Sie ein persönliches Telefonat

Der erste Schritt ist ein Telefonat mit mir persönlich. Rufen Sie unter +49 211 437 9115 an, oder senden Sie mir per WhatsApp oder E-Mail Ihre Telefonnummer – ich rufe Sie gerne zurück.

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Bewertungen und Erfahrungen

Über 400 Patienten haben ihre Erfahrung öffentlich auf Google bewertet, bei einem aktuellen Durchschnitt von 5,0 von 5 Sternen. Diese Zahlen können sich verändern; die jeweils aktuellen Werte finden Sie auch direkt auf unserem Google-Unternehmensprofil. Eine Besonderheit ist mir dabei wichtig: Ich habe bislang noch keine einzige dieser Bewertungen löschen lassen – anders, als es in der Branche nicht selten vorkommt. Seit April 2026 zeigt Google auf Unternehmensprofilen öffentlich an, wenn in den letzten 12 Monaten Bewertungen aufgrund von Beschwerden entfernt wurden; auf unserem Profil finden Sie einen solchen Hinweis nicht. Eine Durchschnittsbewertung von 5,0 Sternen ganz ohne Löschungen ist etwas, worauf ich besonders stolz bin.

Häufig gestellte Fragen

Die aktuellen Kosten für eine beidseitige Non-Scalpel-Vasektomie teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Im Preis enthalten sind Beratung, Voruntersuchung, Ultraschall, die Operation in örtlicher Betäubung, übliche Nachuntersuchungen und Bescheinigungen. Eine Vollnarkose ist auf Wunsch bzw. bei medizinischer Notwendigkeit ebenfalls möglich; die Kosten hierfür teilen wir Ihnen ebenfalls gerne auf Anfrage mit.

Der eigentliche Eingriff dauert etwa 20 bis 30 Minuten, der gesamte Praxisaufenthalt üblicherweise 60 bis 90 Minuten.

Bei gut wirksamer örtlicher Betäubung treten in der Regel keine eigentlichen Operationsschmerzen auf; einzelne Handgriffe können kurzzeitig unangenehm sein. Eine absolute Schmerzfreiheit kann seriös nicht garantiert werden.

Der Samenleiter wird über eine sehr kleine, mit einem Spreizinstrument statt mit einem Skalpell geschaffene Öffnung in der Mittellinie freigelegt. Das schont das Gewebe und macht eine Hautnaht überflüssig.

Nur in seltenen Ausnahmefällen ist eine Vollnarkose notwendig – etwa bei anatomischen Besonderheiten, relevanten Voroperationen oder ausgeprägter OP-Angst; das wird dann individuell besprochen. Aus meiner Erfahrung habe ich bereits sehr viele Patienten gut und erfolgreich unter örtlicher Betäubung operiert, darunter auch Patienten mit ausgeprägter Angst vor Operationen oder Spritzen.

Bei reiner örtlicher Betäubung nein: Sie können normal frühstücken, allein kommen und anschließend auch selbst wieder nach Hause fahren. Nur bei Beruhigungsmitteln oder Vollnarkose gilt das nicht – dann benötigen Sie eine Begleitperson und dürfen an diesem Tag nicht selbst Auto fahren.

Bei leichter Bürotätigkeit ist dies oft bereits am OP-Tag selbst oder am Folgetag möglich. Bei körperlich anspruchsvoller Tätigkeit sollten Sie mit mindestens 3 Tagen Pause rechnen; Details dazu finden Sie auf der Detailseite zu Ablauf und Nachsorge. Auf Wunsch stelle ich Ihnen für die ersten Tage eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus.

In den ersten 3 Tagen sollten Sie auf unnötige körperliche Anstrengung und Sport verzichten – dazu zählen auch längere Hundespaziergänge. Ab dem dritten Tag ist leichter Sport möglich (z. B. leichtes Krafttraining), auf intensiveren Sport sollten Sie 10 bis 14 Tage verzichten. Ausführliche Angaben finden Sie auf der Detailseite.

Das hängt vom individuellen Heilungsverlauf ab: Entscheidend ist, dass die Wunde vollständig verschlossen ist, nicht ein fester Tag – das ist meist nach etwa 7 bis 10 Tagen der Fall, kann aber variieren. Wie bei Sauna und Baden gilt: im Zweifel lieber etwas länger abwarten. Bis zur schriftlichen Freigabe muss zudem weiterhin verhütet werden, da noch Restspermien vorhanden sein können.

Ja. Testosteronproduktion, Erektionsfähigkeit und Orgasmus werden durch die Vasektomie nicht beeinträchtigt.

Nur geringfügig: Die Ejakulatmenge bleibt nahezu unverändert, da sie überwiegend aus Prostata- und Samenblasenflüssigkeit besteht. Lediglich der geringe Spermienanteil fehlt später. Manche Patienten berichten von einer leicht veränderten Konsistenz des Ejakulats – das ist eine individuelle Wahrnehmung und kein Zeichen eines Problems.

Erst nach schriftlicher ärztlicher Freigabe anhand eines Kontrollspermiogramms, üblicherweise etwa 12 Wochen und mindestens 20 Ejakulationen nach dem Eingriff.

In der Regel genügt eine Probe nach etwa 12 Wochen bei vollständigem Fehlen von Spermien. Details und Ausnahmen erläutert die Seite zum Kontrollspermiogramm.

Sie zählt zu den sichersten Verhütungsmethoden. Die wissenschaftliche Literatur beschreibt trotz korrekt durchgeführter Vasektomie seltene Rekanalisierungen – ein erneutes Zusammenwachsen der Samenleiter ist demnach mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 1:2000 möglich; eine absolute Sicherheit gibt es bei keiner Methode. Nach meiner bisherigen Dokumentation ist mir bei den von mir persönlich durchgeführten Vasektomien bislang kein solcher Fall bekannt geworden. Diese Erfahrung beschreibt meine persönliche Beobachtung und erlaubt keine Garantie für den individuellen Verlauf.

Mögliche Risiken sind insgesamt sehr selten und umfassen unter anderem Blutung/Bluterguss, Wundheilungsstörungen, Nebenhodenentzündung, Spermagranulom und – selten – länger anhaltende Schmerzen (Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom). Viele meiner Patienten entscheiden sich gerade deshalb für meine Praxis, weil sie dieses ohnehin schon geringe Risiko durch eine erfahrene, spezialisierte Technik zusätzlich minimieren möchten. Die ausführliche Darstellung finden Sie auf der Detailseite.

Über eine mikrochirurgische Refertilisierung ja. Die Erfolgsaussichten sinken tendenziell mit der seit der Vasektomie vergangenen Zeit, bleiben aber auch nach langer und sehr langer Zeit oft gut – eine Erfolgsgarantie gibt es dabei nie. Mehr dazu auf unserer Refertilisierungs-Seite.

Das ist keine routinemäßig notwendige Maßnahme, kann aber bei bestehenden Zweifeln an der Endgültigkeit als zusätzliche Absicherung sinnvoll sein. Mehr dazu auf der Seite zur Kryokonservierung.

Rechtlich nicht – die Entscheidung liegt allein bei Ihnen. Aus meiner Erfahrung rate ich jedoch dringend dazu, diesen Schritt gemeinsam mit Ihrer Partnerin zu besprechen: Wird die Vasektomie ohne ihr Wissen oder gegen ihren Willen durchgeführt, führt das nach meiner Erfahrung so gut wie immer zu erheblichen Spannungen in der Beziehung.

In der Regel nein, da keine medizinische Notwendigkeit vorliegt; die Kosten trägt der Patient privat nach GOÄ.

Normalerweise nicht. Die wesentlichen Fragen klären wir im vorausgehenden Telefonat; Untersuchung und Aufklärungsgespräch finden am OP-Tag statt.

Medizinisch verfasst und geprüft von Dr. med. Martin Petsch, Facharzt für Urologie und Andrologie, Düsseldorf. Letzte Aktualisierung: 21.07.2026. Diese Seite ersetzt kein individuelles ärztliches Aufklärungsgespräch.