Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Rund um Refertilisierung

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Dr. Petsch
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Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von Dr. Petsch » Di 9. Sep 2014, 11:11

Sehr geehrte Interessenten und Patienten
Hier haben neue und ehemalige Patienten die Möglichkeit direkt und unkompliziert miteinander in Kontakt zu kommen.
Danke für alle 'Ehemaligen' die mit Ihren Beiträgen Informationen weitergeben.
Ihr
Martin Petsch
Dr.med. Martin Petsch
Spezialist für
Andrologie - Mikrochirurgie - Urologie
Louise Dumont Strasse 1
40211 Düsseldorf
dr.petsch@androdoc.de
Tel. 0211-4379115
Fax 03212-1464381
Mobil 01520-1859607
http://www.androdoc.de

SwenTheissen
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Re: Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von SwenTheissen » Fr 3. Okt 2014, 20:05

Hallo zusammen,

ich habe vor ca. 3 Wochen meine Sterilisation rückgängig zu machen.

Ich muss zugeben, zuerst war ich etwas skeptisch, dass Herr Dr. Petsch immer selbst ans Telefon ging. Irgendwann hat sich genau dies aber als sein Konzept herausgestellt und ich muss sagen - absolut perfekt -.
Die Terminabsprache mit Ihm war unkompliziert und selbst als wir meinen OP Termin etwas vorziehen wollten war dies möglich.

Der Termin vor Ort lief ebenso professionell ab. Meine Rau und ich waren vorab im Gespräch mit Herrn Dr. Petsch und bekamen alle Fragen restlos ausgiebig beantwortet. Er macht einfach ein sehr kompetenten und ausgeglichenen Eindruck.

Die OP verlief auch absolut unproblematisch. Das OP-Team war kompetent und kurz nachdem ich wieder wach war, konnte ich problemlos mit meiner Frau nach Hause fahren.

Klar waren die ersten 3-4 Tage etwas unangenehm, danach konnte ich jedoch wieder arbeiten.

jetzt kommt das "Besondere":
Nach ca. 1 Woche trat etwas Blut aus der Narbe. Ich schrieb Herrn Dr. Petsch eine Mail und bekam innerhalb von 2 Stunden einen Anruf. Er bat mich Bilder zu machen und gab mir sogar seine Handynummer auf die ich die Bilder per Whatsapp senden sollte. Im darauf folgenden Telefonat wurde ich wieder super beraten.

Also, selbst nach der Operation (wo seine Arbeit vorbei ist) steht einem ein sehr kompetenter und persönlicher Kontakt zur Verfügung und wird nicht allein gelassen.

Inzwischen sind wir schon fleißig beim üben um wieder ein baby zu bekommen. Wenn es geklappt hat, melde ich mich nochmal.

Wunschkind2014
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Re: Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von Wunschkind2014 » Sa 25. Okt 2014, 04:22

Guten morgen,

an alle Mutigen die sich auf den Weg der Refertilisierung machen um noch einmal ein kleines Wunder an der Hand zu halten.

2012 hat sich mein Mann sterilisieren lassen und war damals zu 100% überzeugt das es der richtige Weg ist der Verhütung.
2014 stellte sich im Frühjahr allem zum Trotz wieder der Kinderwunsch ein. Lange Nächte, lange Diskussionen folgten, wir waren ziemlich Ratlos was wir denn nun tun sollen.
Zufällig fanden wir ein Forum in welchem von Dr. Petsch nur gutes zu lesen war. Immer mehr beschäftigten wir uns mit dem Thema und fanden immer mehr positive Berichte von Dr. Petsch.

Im August 2014 folgte der erste Kontakt, auch wir waren sehr Erstaunt das er selbst am Telefon war, er war sehr geduldig und einfühlsam mit uns und unseren vielen Fragen, welche wir hatten.

Ende August beschlossen wir dann das wir uns auf den "Weg" der Refertilisierung machen, also vereinbarten wir einen Termin für den 24.10.2014

Tja und gestern war es soweit, ich selbst war schrecklich aufgeregt, mein Mann jedoch die Ruhe in Person.

Fazit: Es war sehr professionell, Dr. Petsch ist sehr nett und vor allem ein Genie in seinem Tun. Mein Mann war schon nach 1,5 Stunden wieder aus dem OP und richtig wach.

Nach der Besprechung wie die OP verlaufen war, konnten wir uns auf den Weg nach Hause machen.

Wenn wir es nochmals zu tun hätten, würden wir immer wieder zu Dr. Petsch gehen.

Wir wünschen Dr. Petsch für seine Arbeit, weiterhin alles gute, sollte Ihm in Düsseldorf die Arbeit ausgehen, in Heidelberg könnten wir auch so einen Genie brauchen!

Mansi
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Re: Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von Mansi » Mi 29. Okt 2014, 21:58

Nach 23 Jahren könnte man meinen, dass eine Refertilisierung nicht mehr möglich ist. Doch Dr. Petsch schafft das Wunder – unglaublich aber wahr ! Ich staune darüber, dass dies möglich ist. Meine Partnerin und ich freuen uns jetzt schon auf das zweite Wunder – ein Kind in unserer Mitte, dass uns Dr. Petsch mit seiner Professionalität als Arzt auf diesem Spezialgebiet nun etwas näher gebracht hat. Lieber Herr Dr. Petsch, wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre überaus freundliche und sehr vertrauenswürdige Art. Sie scheinen jederzeit erreichbar zu sein, was uns sehr beeindruckt hat. Das Vorgespräch haben Sie uns sogar am Wochenende angeboten, die OP erfolgte keine 24 Stunden später. Ich kann heute, rund 10 Tage später sagen, alles ist ohne unangenehme Nebenwirkungen und so gut wie schmerzfrei verlaufen. Ich kann Sie und Ihr freundliches und professionelles Team in sehr angenehmer Umgebung jedem, der den Schritt zur Refertilisierung wagen möchte, sehr empfehlen. Sie, Herr Dr. Petsch sind die Adresse Nummer 1, wenn es um Refertilisierung geht.
Mit lieben Grüssen
U. & N. M.

Julia&Frank
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Re: Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von Julia&Frank » Mi 12. Nov 2014, 12:36

Im Laufe unserer Partnerschaft entwickelte sich ein Kinderwunsch. Dieser war aufgrund einer vorangegangenen Sterilisation (ca. 8 Jahre zurückliegend) des Mannes jedoch nicht so ohne weiteres zu realisieren.

Auf der Suche nach einem geeigneten Arzt für die Refertilisierung sind wir auf die Seite androdoc.de gestoßen.
Wir vereinbarten mit Dr. Martin Petsch einen gemeinsamen Termin. Er erklärte uns ausführlich, wie die OP ablaufen würde. Wir waren uns noch vor Ort einig, dass Dr. Petsch der „richtige“ Mann für unser Vorhaben war und vereinbarten einen OP-Termin.

Wir waren vom ersten Treffen an von Dr. Petschs Kompetenz überzeugt. Und wir haben uns nicht getäuscht – die OP war im September 2013 und im September 2014 ist unser Sohn zur Welt gekommen.
Eine bessere Empfehlung gibt es wohl kaum :D!

Wir sind Herrn Dr. Petsch sehr dankbar, dass er uns geholfen hat diesen Lebenswunsch zu erfüllen.

MaRu
Beiträge: 4
Registriert: Mi 19. Nov 2014, 10:49

Re: Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von MaRu » Do 20. Nov 2014, 11:06

Erfahrungsbericht OP bei Dr. Petsch - Patient aus Österreich.

Ich möchte kurz meine Erfahrungen hier weitergeben:

Ich wurde vor wenigen Tagen von Dr. Petsch operiert und ich bin dazu aus dem (nahen) Ausland /Österreich angereist.

Ich kann für mich persönlich feststellen, dass sämtliche Schritte von der Vorinformation, Terminvereinbarung, Vorbesprechung, Betreuung durch das gesamte OP-Team bis hin zur Nachbesprechung äußerst professionell, freundlich, höchst kompetent und zufriedenstellend abgewickelt wurden.

Ich habe die Operation nicht wegen eines erneuten Kinderwunsches, sondern aus rein psychischen bzw. psychosexuellen Gründen durchführen lassen (Post-Vasectomy-Syndrom), ich war rund um meine vor 4 Jahren druchgeführte Vasektomie körperlich sowie psychisch-seelisch unzufrieden.

Mir war es wichtig, diese doch nicht so häufige mikrochirurgische Operation von einem absoluten Spezialisten durchführen zu lassen, und da ist Hr. Dr. Petsch, wie ich auch im nachhinein bestätigen kann, weit und breit die erste Adresse.

Aufgefallen ist mir überaus positiv, dass für Hr. Dr. Petsch der Patient an erster Stelle und völlig Vordergrund steht. Sowohl der persönlicher Kontakt und Erreichbarkeit per Mail und Telefon als auch die Nachsorge (Sie erhalten die persönliche Handynummer von Hr. Dr. Petsch für allfällige Rückfragen oder sehr unwahrscheinlichen Komplikationen nach der Operation) zeigen dies in beeindruckender Weise.

Heute ist der dritte Tag nach der OP und die leichten Beschwerden wie Ziehen im Hodensack, ganz ähnlich wie nach der Vasektomie, sind schon schön abgeklungen. Den OP-Bereich sprich den Hodensack in den ersten beiden Tagen schön zu kühlen, Kühlpads bekommen Sie von Hr. Petsch zur Verabschiedung, hat bei mir sicher gut geholfen.

An-Abreise: falls Sie weit anreisen und einen etwas beschwerlicheren Reiseweg haben ist sicher jeder weitere Tag, den Sie nach der OP im Hotel verbringen hilfreich und angenehm. Ich habe am Rückreisetag einen Tag nach der OP während der Zugfahrt eine von Hr. Dr. Petsch empfohlene Schmerztablette genommen, um das unangenehme Ziehen während der 7 Std. Zugfahrt etwas zu dämpfen, sonst waren keine weiteren Schmerzmittel notwendig.
Die meisten Patienten werden ja auf Grund des meist vorliegenden gemeinsamen Kinderwunschprojekts gemeinsam anreisen, was die Zeit nach der OP und die Rückreise sicher etwas erträglicher macht. In Ausnahmefällen (wie bei mir) ist die Sache aber auch allein schaffbar. Angemerkt sei aber hier, dass das Anästhesie-Team die Begleitung durch eine erwachsene Person nach der OP empfiehlt bzw. vorgibt. Ich war nach der OP und Verlassen des OP-Zentrums noch etwas "schwummerig", was für mich aber kein großes Problem darstellte. Zum Hotel gehts ja dann mit dem Taxi.
Praktisch ist ebenfalls, wenn Ihr Hotel relativ nahe dem OP-Zentrum liegt. Hotels gibt es dort jede Menge und Sie bekommen vorweg Infos von Team Dr. Petsch über Hotels usw.

Ein kurzer persönlicher Gastro-Tip von mir:
Da man am OP Tag ja nüchtern erscheinen muss und 4 Stunden vorher nichst mehr gegessen werden darf, startete ich am Vorabend der OP mit dem Ziel, einen gemütlichen lokal-typischen Abendschmaus einzunehmen, meinen Rundgang in die Düsseldorfer Stadt. Durch Zufall fand ich die Gaststätte "Stammhaus Brauerei Schumacher Alt" in der Oststraße 123. Ein schmackhaftes Essen und ein wunderbares kleines Bierchen aus der Hausbrauerei versüßten mir so den Aufenthalt. Das Haus ist eine absolute Empfehlung! Sie sollten allerdings vorreservieren.

Zuletzt meine Anmerkung zu den Gesamtkosten der Operation, ein sicher für jeden von Ihnen ebenfalls wichtiger Faktor:
Details zu den OP-Kosten erhalten Sie ja direkt vom Team Dr. Petsch.
Angesichts der Umstände dass ich die beste Betreuung von einem absoluten Spezialisten samt OP-Team erhalten habe und ich die OP nur einmal im Leben durchführen lasse, finde ich das Gesamtpaket und die dafür notwendigen Kosten völlig in Ordnung. Die weiteren Kosten für Bahnreise, Reise- und Aufenthaltsspesen usw., in meinem Fall für eine Person ca. EUR 300 bis 350,-, habe ich dabe gerne in Kauf genommen.

Zusammenfassend kann ich berichten, dass ich absolut zufrieden war und kann nur jedem, der an eine Refertilisierung denkt, herzlich empfehlen mit Hr. Dr. Petsch Kontakt aufzunehmen.

M.R., Österreich

La Rue
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Registriert: Di 9. Dez 2014, 15:40

Re: Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von La Rue » Di 9. Dez 2014, 15:58

Hallo,

Nach einem bei mir diagnostizierten beidseitigen Verschluss der Samenleiter, wollte ich mich seinerzeit nicht damit abfinden.

Ich fragte meinen Urologen nach operativen „Reparaturmöglichkeiten“. Er bezifferte eine nur 5%ige Erfolgschance empfahl mir aber immerhin Dr. Martin Petsch als möglichen Chirurgen. Aufgrund der Voruntersuchungen schätzte Dr. Petsch die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Operation auch lediglich auf ca. 20% ein – aber das waren schon mal mehr als 5%. Die geringen Aussichten waren mir bewußt - trotzdem bat ich ihn, neben der eigentlichen TESE durch Hodenbiopsie auch den Versuch der Refertilisation durch eine Tubolovasostomie zu unternehmen.

Die nachfolgenden Spermiogramme im Rahmen der Behandlung in einem Kinderwunschzentrum anderen Orts blieben trotzdem negativ.

Also leider doch keine erfolgreiche Refertilisation? So jedenfalls dachten meine Frau und ich …

Zwischenzeitlich hatten wir samt kryokonservierten TESE-Materials das Kinderwunschzentrum hin zum empfehlenswerten 'unikid' von Prof. Dr. Jan Krüssel (Heinrich-Heine-Universiät Düsseldorf) gewechselt. Dort wurden wir mittels ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) schließlich Eltern einer bezaubernden Tochter.

Nach einiger Zeit kam der Wunsch nach einer Fortsetzung der Familien-Erfolgsgeschichte auf. Im Rahmen andrologischer Voruntersuchungen an der Uni Düsseldorf, konnten die Uni-Andrologen zur allgemeinen Verblüffung Spermien nachweisen.
Offenbar war die Operation von Dr. Petsch letztlich doch vollumfänglich erfolgreich.
Aus verschiedenen Gründen haben wir wieder eine Hodenbiopsie (TESE) durchführen lassen.

Schon beim ersten Mal – seinerzeit noch in der Paracelsus-Klinik Golzheim - haben wir Dr. Martin Petsch als unaufgeregten, fachlich kompetenten und vertrauenswürdigen Spezialisten kennengelernt. Daher war für uns klar, daß wir ihn - zwischenzeitlich in eigener Praxis für chirurgische Urologie tätig – erneut um Unterstützung baten.

Die erneute TESE im November 2014 konnte kurzfristig binnen weniger Tage eingerichtet werden. Die OP verlief ohne Komplikationen und nach Erwachen aus der Narkose samt abschließender OP-Besprechung konnten wir die Praxis ca. 1 Std. später wieder verlassen.

Der weitere Heilungsverlauf verlief unproblematisch. Alles weitere hängt nun von anderen Faktoren ab.

Bei Dr. Petsch möchten wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken und möchten ihn Anderen in gleicher Situation sehr gerne weiterempfehlen.

R & TL

Mathe
Beiträge: 1
Registriert: Mo 15. Dez 2014, 18:32

Re: Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von Mathe » Mo 15. Dez 2014, 19:43

Hallo an alle,

ich werde unserer Erfahrung niederschreiben, in der Hoffnung und mit dem Ziel allen "Überlegenden" eine Unterstützung bieten zu können -

Mein Freund (46) hat bereits Kinder aus erster Ehe und sich nach dem letzten Kind sterilisieren lassen. Doch mit dem Verlauf unserer Beziehung spürten auch wir, dass wir nun ein weiteres Kind uns wünschen.
Wir haben einige Urologen gefragt und die Antworten waren niederschmetternd: Von "vollkommen ausgeschlossen", über "können Sie vergessen", bis hin zu "das hätten Sie sich vorher überlegen müssen." - um bei den "netten" aller Formulierungen zu bleiben. Uns jedes Mal - insbesondere die KiWuZentren, der Vorschlag einer Hodenbiopsie in Verbindung mit einer Hormontherapie für mich. Wir haben jedoch die Hoffnung nicht aufgegeben und selbst recherchiert. Und zwar in vier Sprachen. Wir wären für den besten Spezialisten auch bis zum Mond geflogen, wenn es eine Chance gegeben hätte, wieder fertil zu sein.

Glücklicherweise mussten wir keinen Antrag bei der NASA machen, sondern nur ein Ticket nach Düsseldorf buchen. Denn alle unsere Recherchen hatten ergeben, dass Dr. Martin Petsch der Spezialist war, den wir suchten. Wir fanden zwar auch ein paar andere Ärzte, aber keiner schien sich so spezialisiert zu haben, wie Dr. Petsch.

Denn Dr. Petsch macht nur - und zwar AUSSCHLIEßLICH - Refertilisierungen. (Eine erneute Bestätigung, dass er der Spezialist war, den wir suchten). Mein Freund und ich hatten dann zusammen bei Dr. Petsch angerufen. Er nahm sich wirklich viel Zeit für uns, und hat sich unsere Geschichte komplett angehört. Er stellte gezielte und vor allem qualifizierte (keine Bla-Bla)Fragen, die wir nur zu gern beantworteten. Nach dem Gespräch hätten wir am liebsten die Koffer gepackt, und wären los gefahren. Doch leider mussten wir uns noch ein paar Wochen gedulden.

Der Termin bei Dr. Petsch war hoch professionell: Nach unserer Ankunft, begrüßte uns Dr. Petsch in seinem Zimmer. Keine Wartezeit, keine komplizierte Anmeldung. Im Gegenteil, Dr. Petsch besprach mit uns das genaue Prozedere, zeigte und Zeichnungen wie die OP verlaufen würde, erklärte uns die Vorgehensweise. Anschließend wurde ich hinaus gebeten, mein Partner wurde untersucht. Nach wenigen Augenblicken durfte ich wieder rein. Auch hier nahm sich Dr. Petsch Zeit und beantwortete alle (insbesondere meine ) Fragen. Als keine Fragen mehr offen standen, gingen wir zum OP Zentrum (im Haus neben an). Auch hier ging alles hoch professionell - die Sprechstundenhilfe erwartete uns bereits. Nach kurzem ausfüllen des Anmeldebogens wurden wir auch schon gerufen. Wir gingen Richtung OP-Zimmer.

Im OP Bereich musste sich mein Freund die OP-Klamotten an- und die Straßenkleidung ausziehen. Bei der OP Kleidung handelt es sich um "extrem-sexy-hinten-offen" Kittel. Ich durfte bis zur Umkleide mitkommen. Im OP Bereich, gab es dann ein weiteres Gespräch. Dieses Mal mit dem Narkose-Arzt und ohne mich. Die Schwester sagte mir, dass ich dann gehen dürfe und dass die OP ca. 90 Minuten dauern würde. Sie schrieb sich meine Handynummer auf und gab mir ihre Nummer, falls ich anrufen wolle. Sie versicherte mir, dass ich jederzeit anrufen könne und gab mir noch ein paar Tipps, was ich in der näheren Umgebung unternehmen könne. Dort warten war keine Option, da es keinen wirklichen Wartebereich gibt.

Ich bin dann in ein Cafe gegangen und habe etwas in einer Zeitschrift geblättert. Nach ca. 100 - 110 Minuten, rief mich die Schwester auf dem Handy an. Mein Freund sei jetzt im Aufwachraum und ich könne zu ihm. Dabei sagte sie mir, dass die OP gut verlaufen sei und dass mein Freund ansprechbar sei.
Im OP Zentrum angekommen, lies man mich sofort zu meinem Freund. Er war bei Bewusstsein, hing am Tropf und hatte Hunger & Durst (immer ein gutes Zeichen). Nach einer kurzen "Aufwachphase" mit reichlich Tee und Brötchen, hatte sich sein Kreislauf weitestgehend stabilisiert und mein Freund durfte sich anziehen.

Wir sind dann wieder zum Haus "neben an" und in das Zimmer von Dr. Petsch. Dort nahm er uns freundlich und herzlich entgegen. Er erklärte uns wie die OP gelaufen war, dass es keine Komplikationen gegeben hätte und dass es "gute" Noten (Schulnote 2 und Schulnote 3) für die jeweiligen Samenleiter gäbe. Er war mit seinem Ergebnis sehr zufrieden. Er erklärte uns die Medikamente, die wir bekommen würden (Schmerzmittel, Antibiotikum, Multivitamine), was wir nach der OP berücksichtigen müssen (14 Tage: körperliche Schonung, kein Sex // kein Samenerguss , keine lange Duschen, keine langen Sparziergänge, kein Sport, keine Anstrengung; (2 Tage) Wunde kühlen) und gab uns neben einer Kopie des Arztbriefes und dem Rezept für die Medikamente auch noch (gekühlte) Kühlpads mit.

Natürlich wollten wir wissen, wie lange es dauern könnte, bis ich(36)schwanger werden könnte, und natürlich fragten wir nach Erfolgsquoten... nun - es hängt von so vielen Faktoren ab, dass sich keine valide Aussage treffen lässt. Allein die variablen sind so vielschichtig, dass es gar unsinnig wäre diese zusammen zu fassen. (Da ich BWLerin bin, hier ein Auszug: Alter des Mannes, Alter der Frau, vorherige Kinder, gesundheitlicher Zustand von beiden, Kompatibilität beider Partner, Sterilisationsdauer, Ergebnisse der OP (Durchlässigkeit,Fliesfähigkeit, ...).

Dr. Petsch war gedudig genug, um uns mit einem Lächeln zu erzählen, dass manche Paare bereits zwei Monate nach der OP auf natürlichem Wege schwanger geworden sind, andere eben später. Er ermunterte uns auf eine sehr herzerwärmende Art, uns treiben zu lassen und alles auf uns zukommen zu lassen. Wir könnten - müssten aber nicht - quartalsweise Spermiogramme machen lassen, um den Fortschritt zu sehen - wenn wir denn unbedingt wollten. Aber das würde eher stressen. Und gestresst lassen sich keine Kinder zeugen. Mit diesen Worten verabschiedeten wir uns von Dr. Petsch.

Mein Partner hat keine Schmerzen und die kleinen blauen Flecke sind kaum der Rede wert. Der Genitalbereich ist -oh wunder - etwas empfindlich. Ansonsten verheilt alles bislang gut.

Ich bedauere zutiefst, dass es nicht mehr Ärzte wie Dr. Petsch gibt. Ich wünschte sehr, wir hätten ihn früher kennen gelernt. Ich bin davon überzeugt, dann hätten wir diesen Eingriff deutlich früher machen lassen. Ich wünsche allen Paaren, die sich mit der ReFerTi-Frage beschäftigen den Mut Dr. Petsch zu kontaktieren.

Wenn ihr einen Spezialisten sucht, ist er der Beste.

Iphigenie
Beiträge: 1
Registriert: Di 16. Dez 2014, 20:33

positive Erfahrungen

Beitrag von Iphigenie » Di 16. Dez 2014, 20:48

2009 ließ mein Mann von Dr. Petsch eine Refertilisierung durchführen, nachdem er ca. 15 Jahre zuvor in seiner alten Beziehung eine Vasektomie durchführen hat lassen.

Der Urologe hatte damals ziemlich gute Arbeit geleistet, aber Dr. Petsch schaffte es die beiden Samenleiter wieder zu verbinden, obwohl die "Defektstrecke" ziemlich groß war.

Das Spermiogramm hat sich danach leider nicht besonders gut entwickelt,aber da wir sowieso davon ausgingen, dass wir zusätzlich die die Hilfe eines Kinderwunschzentrums, starteten wir 2010 mit unserer ersten Icsi, die sofort erfolgreich war.

Für unser zweites Kind war der Weg zwar etwas länger (mehrere Kryotransfers und 3 weitere Icsis), aber nun warten wir auf unser zweites Wunder im Jahr 2015. ;)

Mein Mann spricht heute noch positiv von der Behandlung bei Dr. Petsch, ohne die unser Kinderwunschweg bestimmt wesentlich komplizierter geworden wäre und durch die wir uns zumindest die Tese bei den Icsi-Versuchen ersparen konnten...

mapa
Beiträge: 1
Registriert: Sa 28. Feb 2015, 15:15

Re: Erfahrungsberichte Dr. Petsch

Beitrag von mapa » Sa 28. Feb 2015, 15:24

Refertilisierung am 26.11.2015 aufgrund von Post-Vasektomie-Schmerzen 10.5 Monate nach der Vasektomie.
Positive Erfahrungen:
Persönliches Gespräch, Fragen werden am Telefon persönlich beantwortet
Die ruhige und vertrauenerweckende Art von Dr.Petsch.
Kompetente Beratung vor der Operation wie auch zur Nachsorge (hatte nach der Op ein grosses Hämatom links, das erst 3 Monate nach Op abgeklungen ist), auch danach persönlicher Kontakt wie es mit dem Hämatom steht mit Bildern untermauert
Schmerzen deutlich weniger als vor der OP, es gibt ein angenehmes Jucken der Wundheilung, was vor der Refi nicht der Fall war. pflege die Wunden noch etwas mit Johannisöl, sowie joggen und regelmässige Ejakulationen scheinen sich positiv auf die Wundheilung auszuwirken.
Das übrige Personal war auch zuvorkommend und kompetent.
Noch ein Detail: wusste nicht, dass Ciprofloxacin standardmässig abgegeben wird in Propylaxe nach der Op, in den Unterlagen steht nur Ibuprufen und daher dachte ich anfangs, es sei ev. etwas schief gelaufen mit der Op. In den Unterlagen stehen auch verschiedene Zeitangaben, wann der Voruntersuchungstermin spätestens stattfinden sollte. Es müssten die Unterlagen mal auf den neuesten Stand gebracht werden.
Grüsse aus der Schweiz, Mathias Pauling

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