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Häufige Fragen zur Refi

  1. Bekomme ich von Ihnen eine Krankmeldung für den Arbeitgeber?
     
  2. Soll ich ein Suspensorium mitbringen oder besteht die Möglichkeit, eines in Ihrer Praxis zu erwerben?
     
  3. Wann ist ein Spermiogramm nach der OP möglich?

  4. Ab welcher Entfernung würden sie zu einer Übernachtung vor und nach der OP in Düsseldorf raten?

  5. Um welche Nachsorgetermine (was? wann? wie oft?) muss ich mich daheim kümmern bzw. bereits vor der OP hier entsprechende Termine bei einem Urologen planen/buchen?

  6. Was ist im Fall einer Übernachtung in Sachen Hygiene/Nachsorge/Wundverband nach der OP im Hotel zu beachten? Bestehen hier eventuell Gefahren (Infektionen o.ä.)?

  7. Worauf muss ich nach der OP achten (Schwimmbadverbot, heben, Sport, Bewegung allgemein, Sex etc.)?

  8. Die Verschlusszeit beträgt bei mir schon über 10 Jahre, was lt. einem anderen Operateur keinerlei Einfluss auf die Chance auf ein positives Spermiogramm nach der Refertilisierung hat. Nach Ihrer statistischen Auswertung gibt es hier jedoch sehr wohl einen Zusammenhang. Wie ist das zu verstehen?

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1. Bekomme ich von Ihnen eine Krankmeldung für den Arbeitgeber?

Ich stelle für meine Patienten Krankmeldungen ( entweder einen 'normalen Gelben Schein' oder eine Private Krankmeldung) aus. Die Dauer der Krankmeldung richtet sich natürlich auch nach Ihrer Tätigkeit. 
Grundsätzlich gilt: Was heilen soll muss ruhen. Sie sollten daher nach einer Refertilisierung für einige Tage auf unnötige körperliche Aktivitäten verzichten. Sie sind allerdings nicht wirklich krank oder eingeschränkt. Schreibtischtätigkeit ist sehr schnell wieder möglich - meist reicht da eine Pause von wenigen Tagen. Wenn Sie jedoch körperlich angestrengt arbeiten, sollten Sie ein paar Tage mehr pausieren. Wenn Sie eine sehr schwere körperliche Arbeit ausführen (also zum Beispiel Fliesenleger, Dachdecker oder Straßenarbeiter), dann sollten Sie bis zu 14 Tage pausieren. Sie erhalten für diese Zeit von mir wie gesagt einen 'gelben Schein'.

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2. Soll ich ein Suspensorium mitbringen oder besteht die Möglichkeit, eines in Ihrer Praxis zu erwerben?

Sie brauchen nach der Refertilisierung bei mir kein Suspensorium zu tragen. Direkt nach der Vasovasostomie bringe ich bei meinen Patienten einen speziellen Klebeverband an, der wie ein Suspensorium wirkt, und der für die ersten 24 Stunden belassen werden sollte. Anschließend reicht es aus wenn sie normale, tendenzielle eher feste Unterwäsche tragen - also eher eine Slip-Unterhose und weniger Typ 'Boxershorts'. Zum Vergleich: Wenn Ihre Partnerin Joggen geht, dann trägt sie ja auch kein lockeres T-Shirt, sondern einen festen Sport-BH....

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3. Wann ist ein Spermiogramm nach der OP möglich? 

Ich empfehlen meinen Patienten ein erstes Spermiogramm nach ca. 2-3 Monaten machen zu lassen. Es ist zwar schon einige Male vorgekommen, dass schon vor diesem Zeitpunkt die Fruchtbarkeit des Mannes wieder so gut war und schon vorher eine Schwangerschaft eingetreten ist - meist jedoch dauert es mit der Schwangerschaft aber doch einige Monate. Dementsprechend sind die Spermiogrammwerte in der ersten Kontrolle oftmals  niedrig - dies bessert sich jedoch mit der Zeit fast immer. Ich rate daher zu einem erneuten Spermiogramm nach ca. 6 Monaten.

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4. Ab welcher Entfernung würden sie zu einer Übernachtung vor und nach der OP in Düsseldorf raten?

Viele Patienten erledigen 'alles an einem Tag' - Anreise, Voruntersuchungen, OP, Nachuntersuchung und Rückreise. Bis zu einer Entfernung von 250 km sollte das auch eigentlich fast immer möglich sein. Bei längere Anreise rate ich  zu Übernachtungen in Düsseldorf. Meine Spezialpraxis und das OP Zentrum befinden sich ja in der Innenstadt, und viele Hotelportale bieten die Möglichkeit einer 'Umkreis-Suche' - ich habe es selbst mal versucht und festgestellt, dass sich in einem Radius von 1000 m um das OP Zentrum insgesamt 30 Hotels (!) finden. Da ist in jeder gewünschten Kategorie etwas dabei. 
Bisheriger Spitzenreiter für Autoanreise war ein Paar aus Kiel - Anreise, OP , Rückreise - alles an einem Tag. Auch Patienten aus der Schweiz machen das teilweise so - Anreise per Flugzeug, OP am gleichen Tag und dann noch Rückreise. Vernünftiger und für Sie und für mich sicherer wäre da sicherlich, wenn Sie wenigstens die Nacht nach der OP in Düsseldorf verbringen. Es ist allerdings nicht notwendig am Tag nach der OP nochmals zur Kontrolle zu kommen. Ich biete das zwar allen Patienten an - macht aber praktisch niemand. Es ist alles so gut vorbereitet (fester Verband, vorbereitete Coldpacks zum Mitnehmen etc., selbstauflösenden Fadenmaterial = es müssen keine Fäden entfernt werden) das bei der 'Entlassung' nichts mehr weiter erforderlich ist - außer natürlich körperliche Schonung (siehe oben).

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5. Um welche Nachsorgetermine (was? wann? wie oft?) muss ich mich daheim kümmern bzw. bereits vor der OP hier entsprechende Termine bei einem Urologen planen/buchen?

Eine unmittelbare Nachsorge ist nicht notwendig. Sie erhalten von mir meine persönliche Handynummer, und so können Sie mich nach der OP jederzeit erreichen - gerne auch z.B. per WhatsApp. Fäden müssen auch keine entfernt werden - das verwendete Hautnahtmaterial ist selbstauflösend, und auch so unter der Haut vernäht, dass man gar keinen Faden sehen kann. 
Sie erhalten von mir mit der OP Bestätigung Unterlagen als pdf-Dokument zum Ausdrucken und daheim Ausfüllen - es wird dort auch nach einem Urologen gefragt, den Sie mir bitte angeben sollten. Dorthin schicke ich dann Ihren Arztbrief (Sie selbst erhalten natürlich auch eine Kopie die ich Ihnen bei der Entlassung nochmals ausführlich erkläre). So aber weiß der Urologe schon was ich bei Ihnen operiert habe, wenn Sie sich später dann dort melden.
Das Spermiogramm sollte dann daheim beim Urologen nach 2-3 und nach 6 Monaten erfolgen - es wäre sehr gut wenn Sie mir die Ergebnisse für unsere Qualitätsanalysen übermitteln. Da ich in den letzten Jahren über 2000 Männer refertilisiert habe kennen viele Urologen und Urologinnen meinen Namen und meine Tätigkeit.

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6. Was ist im Fall einer Übernachtung in Sachen Hygiene/Nachsorge/Wundverband nach der OP im Hotel zu beachten? Bestehen hier eventuell Gefahren (Infektionen o.ä.)?

Am Ende des Eingriffes wird ein steriler Halte- und Druckverband aufgeklebt der für 24 Stunden verbleiben soll. Dieser dient als Schutz vor Infektionen und vermindert das Risiko für einen Bluterguss. Wenn Sie den Verband nach 24 Stunden entfernen, ist der Hautverschluss schon so weit wasserfest, dass Sie duschen können - natürlich bitte nur eine Reinigungsdusche und keine 24 h Wellness Partner Dusche - das versteht sich ja von selbst. Sie erhalten von mir wenn Sie gehen zwei bereits gekühlte Coldpacks sowie drei passende Pflaster für die ersten Tage. Außerdem bereite ich für Sie auch ein Rezept für Folgemedikamente vor. Ich rate fast immer zu regelmäßiger Einnahme von Ibuprofen 400mg 5mal täglich für drei Tage sowie zu einer Antibiotika-Prophylaxe. Die Details hierzu besprechen wir dann wenn Sie bei mir sind. Für die erste Zeit nach dem Eingriff erhalten Sie meine persönlich Handynummer, damit Sie mich jederzeit erreichen können.

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7. Worauf muss ich nach der OP achten (Schwimmbadverbot, heben, Sport, Bewegung allgemein, Sex etc.)?

In den ersten zwei Wochen nach der OP sollten Sie bitte Schwimmen, Baden und Vollbäder vermeiden - bis die Wunde wirklich gut verheilt ist. Bis dahin sollten Sie bitte nur Duschen. 
Da Sie nicht an der Leiste, sondern am Hodensack operiert werden, können Sie ruhig auch schwerere Gegenstände hochheben - eine Kiste Wasser oder Ihre Partnerin wäre da kein Problem. Alles natürlich 'im normalen Rahmen' und nicht im Sinne von Krafttraining mit stärkster Anstrengung. Denn wie gesagt - es gilt: Was heilen soll muss ruhen!
Bewegung und auch Umgang mit Kindern ist kein Problem - Sie sollten allerdings darauf achten dass Sie keine Tritte oder ähnliches im OP Bereich 'abkriegen'. Ebenso gilt auch, dass Sie bitte keinen Sport betreiben sollten, bei dem Sie Gegner, Gegenstände, Bälle oder sonstiges in den OP Bereich abkriegen können - versteht sich ja eigentlich auch von selbst.
Auf Sex und hier insbesondere auf einen Samenerguss sollten Sie bitte für 14 Tage verzichten - so lange bis die Samenleiterenden 'flüssigkeitsdicht' verheilt sind. Denn beim Samenerguss kommt es zu einer Pumpbewegung des Samenleiters und es könnten sonst so 'Leckagen' entstehen, die wiederum zur Narbenbildung und 'Granulomen' führen. Sie werden sicherlich Erektionen und evtl. auch mal einen 'feuchten Traum' haben - das macht nichts und das kann man ja auch gar nicht verhindern. Aber wie gesagt - auf einen Samenerguss sollten Sie bitte für 14 Tage verzichten.

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8. Die Verschlusszeit beträgt bei mir schon über 10 Jahre, was lt. einem anderen Operateur keinerlei Einfluss auf die Chance auf ein positives Spermiogramm nach der Refertilisierung hat. Nach Ihrer statistischen Auswertung gibt es hier jedoch sehr wohl einen Zusammenhang. Wie ist das zu verstehen?

Die Prognose für eine Schwangerschaft und ein Kind hängt von mehreren Faktoren ab - einer davon ist ganz sicher die Dauer der Vasektomie, ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist die Fruchtbarkeit (und damit vor allem das Alter) der Partnerin. Dies ist in sehr vielen internationalen Studien nachgewiesen worden und hat sich auch bei meinen Patienten so bestätigt. Wenn Ihnen jemand etwas anderes erzählt, so macht er Ihnen falsche Hoffnungen, und das halte ich  für nicht sehr seriös. Richtig ist, dass sich auch bei Patienten mit langer und sehr langer Vasektomiedauer die Sterilisation mit guten Erfolgsaussichten rückgängig machen lässt - vorausgesetzt der Operateur beherrscht die dann vielfach notwendige Tubulovasostomie. Denn je länger die Vasektomie zurückliegt, umso häufiger findet sich 'eingedicktes Sperma' mit Verstopfungen im Nebenhoden und auch das sogenannte 'Blow out' (das bedeutet Narbenbildung in Nebenhodenkanälchen). In diesen Fällen hilft dann nur ein Bypass mit Umleitung des Samenleiters direkt an noch unversehrte Nebenhodenkanälchen. Ausführliches hierzu finden Sie im Bereich: Details zur 'Refi' OP.

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REFERTILISIERUNG: TIPPS FÜR DEN MANN, WIE ALLES GANZ EINFACH ERSCHEINT ...

Die Rückgängigmachung der Sterilisation (mikrochirurgische Refertilisierung oder auch Vasektomie rückgängig) wird im heutigen Sinne seit etwa 40 Jahren durchgeführt. Häufigstes Motiv ist eine neue Partnerschaft, aber auch der Tod eines Kindes oder verbesserte finanzielle Verhältnisse können zu einem erneuten Kinderwunsch führen; etwa 3,5% aller sterilisierten Männer lassen sich wieder refertilisieren, etwa doppelt so viele denken irgendwann darüber nach. Während der Operation werden die verschlossenen Samenleiterenden freigelegt, dann wird die Durchgängigkeit der Stümpfe geprüft. Die Samenleiterenden werden in einer technisch sehr anspruchsvollen Operation unter dem Mikroskop wieder miteinander vernäht

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Dr. Petsch

Dr. Petsch ist einer der weltweit meistfrequentierten Spezialisten auf dem Gebiet der mikrochirurgischen Refertilisierung bei Männern.

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Erfolgsaussichten

Die heutige mikrochirurgische Refertilisierung bietet die allerbesten Erfolgsaussichten auf Wieder­herstellung der Fruchtbarkeit ...

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